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Praktikanten in den Ministerien: Ausbeutung von Staats wegen

"In vielen Bundesministerien arbeiten Praktikanten ohne Bezahlung. Die Verantwortlichen halten das für normal - schließlich seien Studenten dort, "um zu lernen"..."

Auch der Stern hat bereits über das Thema berichtet. Leider ist damals recht wenig dabei rausgekommen:
http://www.stern.de/politik/deutschland/praktikanten-in-den-ministerien-ausbeutung-von-staats-wegen-653130.html
10.10.10 12:45
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Che! / Website (10.10.10 13:54)
Hey!

Also ich kenne das, Praktikantin in einem Ministerium zu sein! Ich hab schon tolle Sachen gemacht und weniger tolle, und viel gelernt hab ich auf jeden fall.

Ich fände es natürlich toll dafür Geld zu bekommen, zumal meine Finanziellen verfügungen weniger sind als Harz 4. Allerdings komme ich aus einem Fachbereich der weitestgehend abgebaut wird, dh. mit bezahlung würde ich nicht einmal mehr meine erfahrungen sammeln können, weil diese nicht möglich wird, sondern eingespart wird bis zum exidus.

Das heißt es gibt da auch noch die zweite schneide des Schwertes. Ich lerne einen Beruf, und bin gut bei den Praktika weiß aber, dass ich niemals werde Arbeiten können. Das heißt man zeigt mir netter weise diese Wunderwelt von der ich Träume völlig kostenlos...

Ich finde das scheiße. Als kulturwissenschaftlerin ist es ein leichtes "eingespart" zu werden. Ich kann es sogar verstehen, die Menschen fragen sich was soll der mist. Aber Fakt ist, das die kulturwissenschaft die zusammenhänge auf kultureller und geschichtlicher ebene kennt und versteht, da sagt die Regierung natürlich auch, das sparen wir ein, die können uns ja Argumentativ Kritisieren.....

.... Das bringt mich noch alles zur verzweiflung!

.... Danke fürs aufmerksam machen, danke für die Disskusionsbasis

.... Schönen gruß und schönen Sonntag, die Che!


G.H. / Website (10.10.10 14:53)
Das Problem ist ja, dass unsere Generation denkt auf Praktika angewiesen zu sein, da Unternehmen inzwischen fast nur noch Leute mit "Berufserfahrung" einstellen. Und da man sich dann verrückt macht, dass man nie nen Job ohne Berufserfahrung bekommen wird fängt man eben ein Praktikum bei irgendeinem unternehmen an, dass sich dann über die kostenlose bzw. billige Arbeitskraft freut. Dieser Teufelskreis kann nur durchbrochen werden, wenn die Leistung von Praktikanten anerkannt wird. Ich rede ja nicht von einem vollen Gehalt, aber wenn die Bundesregierung mit gutem Vorbild voran gehen würde und ihren Praktikanten 500,.- Euro zahlen würde, wäre das meiner Meinung nach sinnvolle Symbolpolitik. Denn nur wer selbst handelt, kann dies auch von den anderen verlangen.

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