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Krieg im Sudan muss verhindert werden

Die Menschen im Sudan sehen sich mit einer heraufziehenden Katastrophe konfrontiert: Nach dem Referendum im Januar 2011 könnt ein neuer Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südsudan ausbrechen, der wie der vorhergegangene Millionen Menschenleben kosten könnte. Beide Seiten haben in den vergangenen Jahren aufgerüstet - zumindest die SPLA im Südsudan auch unter Duldung der USA unter der Bush-Administration.

Das Referendum am 9.1.2011 könnte für Präsident Omar al-Bashir, einem vom Internationalen Strafgerichtshof gesuchten kriegsverbrecher, einen Auslöser für eine gewaltsame Inbesitznahme der Ölquellen im Süden sein. Hunderttausende Menschen sind nun akut bedroht!

Die EU als wichtiger Handelspartner des Sudans hat einen enormen politischen Einfluss, den es in den kommenden Monaten zu nutzen gilt. Zudem muss die UNMIS-Blauhelmtruppe weiter gestärkt werden, um den Frieden erhalten zu können. Eine präventive internationale Initiative, die auch China und Russland miteinbezieht, ist dringend notwendig, um beide Seiten davon abzuhalten zu den Waffen zu greifen. Deutschland sollte sich hier an die Spitze stellen.

Anfang des Jahres hat der Bundestag in einem interfraktionellen Antrag zum Thema Sudan gefordert, „dem Sudan besonderes Gewicht im Rahmen der deutschen Außen- und Menschenrechtspolitik beizumessen“.

Die Bundesregierung muss sofort dazu gedrängt werden die notwendigen diplomatischen Hebel in Bewegung zu setzen, um einen Krieg zu verhindern. Ein Krieg im größten Land Afrikas würde nicht nur diesen Staat in den Abgrund stürzen, sondern ganz Ostafrika destabilisieren. Im interesse der Deutschen Sicherheit muss dies verhindert werden. Die Welt kann sich keinen zweiten Kongo und keinen zweiten "afrikanischen Weltkrieg" leisten. In Anbetracht der deutschen Geschichte muss Deutschland besonders darauf hinwirken, dass es nie wieder zu einem Völkermord kommt - was in Ruanda und Darfur geschah, kann auch im Südsudan wieder geschehen.

Schickt eine Mail an Regierungs- und Bundestagsabgeordnete und fordert sie auf schlimmeres zu verhindern. Die Plattform "Alarm Sudan / Genocide Alert" will die Aufmerksamkeit unserer Volksvertreter auf diesen verhinderbaren Krieg lenken. Bitte unterstützt sie hierbei:

1. Klickt auf http://alarm-sudan.genocide-alert.de und schickt schnell und unkompliziert eine vorformulierte Email an die Parteien im Bundestag.
2. Werdet Fan der Facebookgruppe http://on.fb.me/hHaVXa!
3. Wenn möglich, erzählt euren Freunden davon!

Dieser Krieg ist absehbar, er ist verhinderbar, lasst uns unseren Teil gegen einen Krieg im Sudan tun. 

9.12.10 12:51
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Maik (9.12.10 12:54)
Danke für den Hinweis. Auch wenn wir hier nicht viel tun können, können wir doch wenigstens versuchen eine Öffentlichkeit dafür zu schaffen. Vielleicht checken unsere Politiker ja dann, dass uns auch das Leid anderer was angeht.


LeonoraCassandra (9.12.10 20:39)
Hmm, ... "Im Interesse der deutschen Sicherheit ..." ????

Prinzipiell lehne ich jede Form von Krieg ab, egal wo auf der Welt. Aber in wessen Interesse eigentlich?
Wenn es wirklich darum gehen sollte, das Leben vieler Menschen zu retten, dann müßte man auch in Nordkorea die Menschen retten, die dort bereits in Scharen hungern.
Ach so, ich vergaß: Nordkorea hat ja die Atombombe ... da traut sich keiner mehr ... wie feige, nicht wahr?
Im Sudan ... nein, dort geht es doch eh nur wieder um Bodenschätze, DIE WIR EUROPÄER gut gebrauchen können ...
Dumm für das hungernde Volk in Nordkorea, daß dort noch kein Erdöl oder so gefunden worden ist.
Ich finde es immer wieder sehr interessant, wo überall "eingegriffen" werden soll, nur in bestimmten Staaten, wie Nordkorea, Birma etc. traut sich niemand ...

Leonie


Gregor / Website (9.12.10 23:31)
Auch in Nordkorea und Birma sollte eingegriffen werden - Gerade nach der Wahl in Birma muss nun eine wirkliche Demokratisierung eingefordert werden. Aber nur weil dort nichts getan wird kann man doch nicht den Sudan in einen neuen Bürgerkrieg schlittern lassen.
Das sudanesische Öl fließt übrigens zum größten Teil nach China... Gerade China muss hier in die Verantwortung genommen werden. Schließlich ist China Sudans Schutzmacht (genauso wie im Falle Norkoreas und Birmas). Ein engagierteres Eingreifen wird allzuoft druch China verhindert, was man z.B. in Darfur beobachten konnte. Und da sich unsere Bundesregierung immer rühmt so gute Beziehungen zu China zu haben, sollte sie auch mal solche Problemfälle ansprechen und versuchen Druck auszuüben.

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